Obertaufkirchen in der Bayerischen Geschichte

Mit der Entstehung des neuen bayerischen Staatsgebietes zwischen 1799 und 1815 wurden die Gemeinden neu gebildet: Aus über 40.000 wurden rund 7.300. Heute bestehen noch ca. 2.000 Gemeinden. 

Geschichte

Mittels der Obmannschaft Obertaufkirchen übte das Erzstift Salzburg bis zu seiner Aufhebung (1803) die niedere Gerichtsbarkeit über seine hiesigen Untertanen aus.

*) 1777 erlosch mit dem Tod Maximilians III. die sog. "ludowizische" (altbayerische) Linie der Wittelsbacher im Mannesstamm. Damit trat ein Erbfall ein, der bereits 1329 im Hausvertrag von Pavia von den Wittelsbachern festgeschrieben worden war. Er besagte, daß alle Rechte und Besitzungen der ausgestorbenen Linie an die überlebende Linie - in diesem Fall die "rudolfinische" (pfälzische) Linie - übergehen sollten.

Die Orte, die mit "1777" datiert sind, kamen also nicht neu zum nun vereinten Pfalz-Bayern, sondern waren auch bereits vorher im Besitz der einen oder anderen wittelsbachischen Linie.

An die historischen Verbindungen der Gemeinde mit dem Kloster Au am Inn erinnert im Gemeindewappen das Schildhaupt mit den zwei Reihen Wolkenfeh. Das Kloster führte seit dem 15. Jahrhundert in seinen Siegeln einen Schild mit Wolkenfeh.

Auf den Ortsnamen, der wohl auf die Erbauung einer Taufkirche im 8. Jahrhundert zurückgeht, soll die Darstellung des romanischen Taufsteins im Wappen hinweisen.

Der Wellenbalken steht für den Ornaubach, der das Gemeindegebiet durchfließt. Er ist gleichzeitig Hinweis auf die Eingliederung der Gemeinde Oberornau im Jahre 1972.

Die Information entstammt dem Bayerichen Staatsarchiv.

Das Gemeindewappen von 1981

Unter Schildhaupt mit zwei Reihen

Wolkenfeh in Blau und Silber,
in Silber ein blauer Wellenbalken,
überdeckt von einem roten Taufstein.

Wenn Sie sich für Wappen interessieren, finden Sie hier Informationen zur Wappenkunde auf der Webseite des Hauses der Bayerischen Geschichte

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